Dazu passend die Fleischbibel "The Rivercottage Meat Book" von Hugh Fearnley-Whittingstall
30. Dezember 2006
Rivercottage online
Dazu passend die Fleischbibel "The Rivercottage Meat Book" von Hugh Fearnley-Whittingstall
Geniale Lammkeule
und zwar mit Rosmarin, Knoblauch und Sardellen gespickt.
Dazu brauchen wir
Mit einem Messer (scharf) die Lammkeule rundum gleichmäßig 2-3cm tief einstechen. Die Löcher mit je einem Stück Knoblauch, Sardelle und Rosmarin füllen; Pfeffern und mit
Olivenöl einreiben. Für 30 Minuten in den 230° heißen Ofen schieben ("the half hour sizzle");
Dann den Wein zufügen, die Hitze auf 160° reduzieren und ca 1h weiter braten – je nachdem, wie rosa der Braten sein soll. 10 min vor Ende das Wasser zugeben.
Die fertig gebratene Keule aus dem Rohr nehmen, mit Alufolie zudecken und mindestens 20min rasten lassen.
Bratenrückstand in der Flüssigkeit lösen, Wein und Salz zufügen und kurz verkochen.
Dazu hatten wir Braterdäfpeln, Fisolen (und Karfiol der einfach noch im Hause war).
Ein kräftiger österreichischer Roter dazu ist wunderbar.
War gut für 4 Erwachsene und 4 Kinder.
Dazu brauchen wir
- 1 Lammkeule im Ganzen, ca 2,5 kg
- 3 große Knoblauchzehen, in Stifte geschnitten
- 5 Sardellenfilets, gedrittelt
- 3 Zweige Rosmarin, ggf kleiner geschnitten
- 3 Esslöffel Olivenöl
- 1/8l Weißwein
- 1 Glas Wasser
- Salz, Pfeffer
Mit einem Messer (scharf) die Lammkeule rundum gleichmäßig 2-3cm tief einstechen. Die Löcher mit je einem Stück Knoblauch, Sardelle und Rosmarin füllen; Pfeffern und mit
Olivenöl einreiben. Für 30 Minuten in den 230° heißen Ofen schieben ("the half hour sizzle");
Dann den Wein zufügen, die Hitze auf 160° reduzieren und ca 1h weiter braten – je nachdem, wie rosa der Braten sein soll. 10 min vor Ende das Wasser zugeben.
Die fertig gebratene Keule aus dem Rohr nehmen, mit Alufolie zudecken und mindestens 20min rasten lassen.
Bratenrückstand in der Flüssigkeit lösen, Wein und Salz zufügen und kurz verkochen.
Dazu hatten wir Braterdäfpeln, Fisolen (und Karfiol der einfach noch im Hause war).
Ein kräftiger österreichischer Roter dazu ist wunderbar.
War gut für 4 Erwachsene und 4 Kinder.
27. Dezember 2006
Beef Wellington
Zu Weihnachten gab's bei uns nach dem üblichen Beef Tartare (am besten fein faschiert vom Gustostück !) ein Beef Wellington.
Das geht wie folgt:
Dann noch mindesten 20min rasten lassen.
Anschneiden und voila...
Diesmal wunderbar gelungen, perfekt rosa in der Mitte.
Yummie.
Das geht wie folgt:
- 84 dag Rindslungenbraten kurz auf allen Seiten anbraten, und dann wieder gut abkühlen lassen.
- aus ca 250g Champignons eine Farce basteln
- Blätterteig (feig, den fertigen) ausrollen,
- ein Schweinsnetz drauf, die Schwammerlfarce und Beinschinken drauflegen
- Lungenbraten gut und fest einrollen damit
Dann noch mindesten 20min rasten lassen.
Anschneiden und voila...
Diesmal wunderbar gelungen, perfekt rosa in der Mitte.
Yummie.
24. Dezember 2006
Milzschnitten
Komisch, dass wir uns zuhause überhaupt auf Suppeneinlagen einigen können; ich mag eher zubereitete Einlagen, während der Rest der Familie eher auf (wie ich sie nenne) Trockeneinlagen steht.
Zu letzterer Kategorie zähle ich:
Ein Becher Leber-Milz-Mischung (so um die 200g) mit "1.5 Eiern" (also 1 Ei + 1 Dotter), Salz, Pfeffer, Schuss Tabasco, reichlich Majoran und Petersil gut vermischen. Falls es zu flüssig ("bazig") wird, ganz wenig Bröseln daruntermischen.
Das ganze dann auf Toastscheiben streichen und beidseitig (die Seite mit der Masse zuerst) rausbacken. Auskühlen lassen, Rand wegschneiden und in kleinere Stücke für die Suppe schneiden
Die fertigen (ganzen) Toastscheiben lassen sich übrigens hervorragend einfrieren.
Keine Sorge, das war nicht unser Weihnachtsmahl, sondern nur der leichte Zwischengang zu mittag.
Vom Rest später.
Zu letzterer Kategorie zähle ich:
- Nudeln
- Buchstaben
- Backerbsen
- ...
- Leberknödeln
- Kaspreßknödeln
- Frittaten
- Milzschnitten
- ...
Ein Becher Leber-Milz-Mischung (so um die 200g) mit "1.5 Eiern" (also 1 Ei + 1 Dotter), Salz, Pfeffer, Schuss Tabasco, reichlich Majoran und Petersil gut vermischen. Falls es zu flüssig ("bazig") wird, ganz wenig Bröseln daruntermischen.
Das ganze dann auf Toastscheiben streichen und beidseitig (die Seite mit der Masse zuerst) rausbacken. Auskühlen lassen, Rand wegschneiden und in kleinere Stücke für die Suppe schneiden
Die fertigen (ganzen) Toastscheiben lassen sich übrigens hervorragend einfrieren.
Keine Sorge, das war nicht unser Weihnachtsmahl, sondern nur der leichte Zwischengang zu mittag.
Vom Rest später.
17. Dezember 2006
27 down
27down - about 100 to go ...
Wird Zeit, dass ich nach-catere. Ich will doch vermeiden, dass weniger Whiskeyjahre als Lebensjahre bei mir Zuhause rumstehen...
16. Dezember 2006
Flashback: Das Kolar
Da hat sich (bis auf die Kellner und die Plaktate) gar nix, aber schon überhaupt nix verändert. Ob das gut ist sei dahin gestellt, die Fladen sind exzellent wie damals, es gibt offenes Schladminger. Was will man mehr...
13. Dezember 2006
Gemüse - entstellt bis zur Schmackhaftigkeit
Unsere Lieblingsaktivität mit oder gegenüber Gemüse fast jeder Art ist es, die zu Beginn der Prozedur gesunden Dinger solange zu bearbeiten bis ein schmackhaftes Gericht rauskommt, nur halt auf Kosten des Anteils an Gesundem.
Beispiele von letztem Wochenende:
Gefüllte Melanzani
Melanzani in Hälften schneiden und anritzen, im Rohr aufwärmen bis sie fast durch sind und dann das Innere ("Fleisch") rausschaben; mit Lammfaschiertem, Ei, Salz, Pfeffer, Piment und sonstigen Gewürzen al gusto vermischen. Feta o.ä. dabei nicht vergessen. Die ausgehöhlten Melanzani-Hälften dann mit der Masse füllen/beladen und auf gutes Bett von Paradeis-Sauce betten (letzteres einfach eine Flasche Polpa mit Olivenöl erhitzt), und ab ins Rohr.

Überbackener Fenchel
Nicht annähernd so entstellt wie oben, weil das sündige hier einfach ein bisserl Olivenöl und ein bisserl Parmesan ist. An sich is es nur gekochter Fenchel mit 2 klein geschnitten geschnittenen Paradeisern und gut Parmesan überbacken. Noch recht gesund.
Weinkraut/Süßkraut
Und weil auch wiedermal ein Krauthappl in der Gemüsebox war, hab ich natürlich die ungesündeste Form der zubereitung gewählt: Weinkraut oder auch Süßkraut; hat immerhin hohen Öl- und Zuckeranteil (verglichen mit Sauerkraut oder Krautsalat); und außerdem gehören da einfach Knödel oder Gansl o.ä. dazu. Auch nicht unbedingt ein Diätfutter.
Beispiele von letztem Wochenende:
Melanzani in Hälften schneiden und anritzen, im Rohr aufwärmen bis sie fast durch sind und dann das Innere ("Fleisch") rausschaben; mit Lammfaschiertem, Ei, Salz, Pfeffer, Piment und sonstigen Gewürzen al gusto vermischen. Feta o.ä. dabei nicht vergessen. Die ausgehöhlten Melanzani-Hälften dann mit der Masse füllen/beladen und auf gutes Bett von Paradeis-Sauce betten (letzteres einfach eine Flasche Polpa mit Olivenöl erhitzt), und ab ins Rohr.
Überbackener Fenchel
Nicht annähernd so entstellt wie oben, weil das sündige hier einfach ein bisserl Olivenöl und ein bisserl Parmesan ist. An sich is es nur gekochter Fenchel mit 2 klein geschnitten geschnittenen Paradeisern und gut Parmesan überbacken. Noch recht gesund.
Weinkraut/Süßkraut
Und weil auch wiedermal ein Krauthappl in der Gemüsebox war, hab ich natürlich die ungesündeste Form der zubereitung gewählt: Weinkraut oder auch Süßkraut; hat immerhin hohen Öl- und Zuckeranteil (verglichen mit Sauerkraut oder Krautsalat); und außerdem gehören da einfach Knödel oder Gansl o.ä. dazu. Auch nicht unbedingt ein Diätfutter.
2. Dezember 2006
Hinterhofgansl
Anfang dieser Woche hatte ich ein Treffen mit meinen tschechischen, slowakischen und ungarischen Kollegen in Bratislava.
Am Abend sind wir in ein umliegendes Bauerndörflein names Slovensky Grob gefahren, wo wir in einem Hinterhof leckerste Gansln (und vorab Gänseleber) gegesssen haben.

Klingt jetzt reichlich ominös, war aber total lecker. Ziemlich saftige Gansln, nur heißt bei Gansl saftig leider auch meistens fett. Was beim Essen selbst weniger störend ist, als in der Nacht danach.
Dennoch sehr sehr lecker.
Btw: auf google maps hier sieht man den auch in den Niederungen Ostösterreichs häufigen Straßendorfcharakter dieses Dörfleins hervorragend.
Am Abend sind wir in ein umliegendes Bauerndörflein names Slovensky Grob gefahren, wo wir in einem Hinterhof leckerste Gansln (und vorab Gänseleber) gegesssen haben.

Klingt jetzt reichlich ominös, war aber total lecker. Ziemlich saftige Gansln, nur heißt bei Gansl saftig leider auch meistens fett. Was beim Essen selbst weniger störend ist, als in der Nacht danach.
Dennoch sehr sehr lecker.
Btw: auf google maps hier sieht man den auch in den Niederungen Ostösterreichs häufigen Straßendorfcharakter dieses Dörfleins hervorragend.
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